«Man soll Denken lehren, nicht Gedachtes» - Sport Mental Akademie GmbH

«Man soll Denken lehren, nicht Gedachtes» – Cornelius Gurlitt

Das Sprichwort im Titel hat mich in der Rolle als Ausbildnerin im Bewegten Brain-Training zu diesem Blog animiert. Ich verstehe es als eine Grundhaltung und somit unabdingbar meine Tätigkeit in der Lehre stets kritisch auszuwerten und weiterzuentwickeln – sei das in meiner Haltung, im Umgang mit den Teilnehmenden aber auch in methodisch-didaktischen Themen oder organisatorischen Punkten.

Verschiedene Ausgangslagen – das gleiche Ziel

Unabhängig davon ob die Ausbildung direkt vor Ort stattfindet oder eben in digitaler oder gar hybrider Form, bleibt das Ziel dasselbe; ich will die Teilnehmenden zu zukünftigen Trainern ausbilden. Sie sollen die Ausbildungsinhalte nicht nur verstehen sondern auch anwenden und ihre zukünftigen Trainingsgruppen begleiten und coachen können. So gesehen wird schnell klar, in der Ausbildung sollen Trainerpersönlichkeiten gefördert werden, die Teilnehmenden sollen sich die Inhalte und Methoden vielseitig aneignen und in Selbst- und Sozialkompetenzen gestärkt werden. Sie sollen befähigt werden, die Trainingsinhalte anzuwenden und ihre Trainerkompetenz stets weiterzuentwickeln.

Lehren zu Denken

Wie also gestalte ich als Ausbildnerin die Ausbildung dahingehen, dass die Teilnehmenden in den Prozess kommen, die fachlichen Grundinhalte aber nicht zu kurz kommen und das ganze unabhängig vom vorherrschenden Setting?

Methoden wie Blended Learning oder Flipped Classroom werden mit den digitalen Möglichkeiten immer verbreiteter in Ausbildungsinstitutionen verfolgt. Die Methoden beschreiben Ideen von nutzbringender Kombination von E-Learning und Präsenzunterricht wie aber auch selbständiges Erlernen von Lerninhalten, welche im Präsenzunterricht vertieft und angewendet werden. Dies setzt eine hohe Selbstorganisation und Selbstinitative voraus, was meines Erachtens aber gerade in der Erwachsenenbildung erwartet werden kann. Die Teilnehmenden haben so die Chance die meist theoretischen Inhalte im eigenen Tempo für sich zu erarbeiten und mit diesem Wissen in die Ausbildungstage einzusteigen. In der Präsenzphase (vor Ort, digital, hybrid) bleibt dem Ausbildenden nun Zeit, die theoretischen Inhalte in der Anwendung greifbar und erlebbar zu machen, die Teilnehmenden aktiv mit den Inhalten zu konfrontieren und mit ihren Voraussetzungen und Ressourcen zu verknüpfen. Der Prozess der Trainerausbildung nimmt Fahrt auf und die Teilnehmenden lernen selbst zu Denken, sich selber mit dem Thema auseinanderzusetzen und ihre Erfahrungen zu sammeln.

Sobald dies in der Ausbildung gelingt, bin ich als Ausbildnerin da angekommen, wo es Spass macht und wo ein enormer Fortschritt bei den Teilnehmenden möglich wird.

©sportmentalakademie.com – Auf Kopieren oder anderweitiges Vervielfältigen wird mit rechtlichen Schritten reagiert.

Die Autorin

Name: Ilona Widmer

Beruf: Wissenschaftliche Mitarbeiterin und Dozentin

Website: Sport Mental Akademie

Motto: «Man kann dir den Weg weisen, aber tun musst du ihn selbst (Bruce Lee)»

Ausbildner in: Zertifikat Bewegtes Brain-Training

Ilona Widmer

Mit ihrem wissenschaftlichen Hintergrund und praktischer Erfahrung in Bewegung und Sport schafft Ilona Widmer den idealen Nährboden auf dem Kreativität strukturell gedeihen kann.
Die Absichten sich immer neuen Herausforderungen zu stellen und offen sein für Unbekanntes führten Ilona zur Sport Mental Akademie. Die Neugier an der Bewegung in Verbindung mit der Psyche, dies unter wissenschaftlichen Aspekten zu durchleuchten und schlussendlich zielgruppengerecht zu vermitteln, zeichnen sie besonders aus. In der Entwicklung des Bewegten Brain-Trainings will sie genau diese Stärken ausspielen um das Programm weiterzubringen und ihm den verdienten Stellenwert einzuräumen.