Darum bist du der richtige Mentaltrainer für deinen Sportler - Sport Mental Akademie GmbH

Darum bist du der richtige Mentaltrainer für deinen Sportler

Der Sportler fällt die Entscheidung. Er will sich mental verbessern und du sollst ihn dabei unterstützen. Nicht der Berater von nebenan, der schon zig-Athleten aus anderen Sportarten begleitet hat und auch nicht die Mentorin aus dem Nachbarsdorf, die Menschen mental begleitet, jedoch keine Sportler professionell betreut. Du sollst der Mentaltrainer sein, für den sich der Sportler entschieden hat. Weshalb er sich für dich entschieden hat, spielt keine Rolle. Vielleicht hat dich jemand empfohlen? Vielleicht kommst du einfach gut rüber? Egal. Du bist bewusst von ihm ausgewählt worden und jetzt ist sie da: Deine Chance. Zeig, was du gelernt hast und nutze dein Wissen, um einen Menschen in seinem nächsten Schritt zu begleiten. Bist du bereit für den Erfolg?

Sei immer authentisch

Authentizität ist der Schlüssel zum Erfolg. Nur wenn der Kunde jederzeit sich selber sein kann, fühlt er sich auch wohl bei dir. Kann er sich wohl und geborgen fühlen, wird er sich öffnen können und das Gespräch mit ihm wird demnach wirkungsvoller und effizienter. Ich habe diese Erfahrung selber gesammelt und immer wieder reflektiert. Meine Erkenntnis: Die Gespräche werden dadurch zielführender mit der Konsequenz, dass sie auch wirkungsvoller sind. Die Basis dazu musst du aber selber legen. Ausnahmslos. Und immer wieder aufs Neue. Wie all deine Freunde und Kollegen, merkt auch der Sportler, ob du ihm etwas vorspielst oder ob du ganz du selbst bist. Verstell dich nicht. Steh zu dir. Sei du selbst. Der Sportler hat sich für dich entschieden und will mit dir seinen nächsten Entwicklungsschritt erreichen. Er will niemanden, der ihm eine Rolle vorspielt, sondern dich. Ungeschminkt und echt. Vertrau darauf und erfahre, wie gut sich das anfühlt.

Mein Tipp: Bleibe deiner Linie treu, denn der Sportler hat sich für diese Linie entschieden, genau deshalb, weil du sie fährst.

Stärke die Beziehung zum Kunden

Ein kurzer Smalltalk, ein «Corona-Fäustchen», ein Austausch über einen kürzlich stattgefundenen Wettkampf: Es gibt viele Möglichkeiten, für eine Beziehungsstärkung zum Kunden. Dieser Teil ist bei Menschen, die wir neu kennen lernen, von zentraler Bedeutung um ein optimales Gespräch zu führen. Die Beziehung muss authentisch aufgebaut werden. Der Kunde merkt, wenn du dich nicht für ihn interessiert. Zeig dein Interesse an seinen Wettkämpfen, frage ihn nach seinem Wohlergehen. Je mehr du in den Beziehungsaufbau investierst, desto einfacher wird das Begleitgespräch im Anschluss sein. Warum ist das so? Es ist einfach: Wenn wir uns wohl fühlen und spüren, dass sich unser Gegenüber ernsthaft für uns interessiert, dann öffnen wir uns schneller. Wir vertrauen unserem Gesprächspartner schneller Dinge an. Darum geht es. Der Sportler muss in den Settings mit dir zwingend offen, gradlinig und ehrlich sein, damit du die Störfaktoren erkennst, die es zu eliminieren gilt. Eine gezielte und durchdachte Beziehungspflege wird den Grundstein dazu legen.

Mein Tipp: Investiere viel in den Beziehungsaufbau und du erntest im Setting die Früchte dafür. Der Sportler wird davon am meisten profitieren.

Lass Emotionen zu

Emotion in einem Begleitgespräch? Ist das möglich? Ja, es muss möglich sein, sage ich. Die Wahrscheinlichkeit, dass Emotionen aufkommen, ist sehr hoch, wenn die Beziehung gestärkt ist. Falls der Sportler in einem Tief steckt und du mit gezielten Fragen seine Wunden berührst, ist es denkbar, dass er Emotionen zulässt. Selber bin ich fast überfordert gewesen, als ein Kunde erstmals Emotionen in einem Begleitgespräch gezeigt hat. Ich erinnere mich.  In meinem erst zweiten durchgeführten Begleitgespräch fängt ein Sportler plötzlich hemmungslos an zu weinen. Grund dafür ist der ständige Vergleich mit einem anderen Sportler in seinem Team, der offenbar erfolgreicher in den sportlichen Wettkämpfen ist als er. Das erzeugt bei ihm Druck. Diesen Druck hält er kaum noch aus. Die ständigen Vergleiche nerven ihn. Ich will damals eigentlich bloss von ihm wissen, was das mit ihm auslöse, ständig verglichen zu werden mit einer Person, die ganz woanders ihre Stärken und Schwächen hat als er. Die Tränen fliessen und ich biete meinem Kunden ein Taschentuch an. Ich lasse die Emotionen zu. Ich gebe ihm Raum dafür, denn ich bin zu diesem Zeitpunkt davon überzeugt, dass diese Emotionen aus ihm herausmüssen. Anschliessend führe ich das Gespräch an der Stelle weiter, wo es unterbrochen wurde und der Sportler spricht erstmals darüber, was ihn an der angesprochenen Situation belastet. In meiner Selbstreflexion erkenne ich damals die Wichtigkeit der Emotionen in einem Gespräch. Sie gehören dazu. Und das ist gut so.

Mein Tipp: Gib den Emotionen deiner Kunden Raum und Platz zur Entfaltung, denn sie sind ein Teil vom Prozess. Und: Schau, dass du stets Taschentücher dabei hast. ;-)

Fordere deinen Kunden

Ich blicke nochmals auf eines meiner ersten Begleitgespräch zurück, um die Wichtigkeit zu unterstreichen, unsere Kunden auch immer zu fordern. Ein Begleitgespräch hat mich in diesem Themeninhalt enorm gefordert. Und es hat mich als Coach und Mentor weiterentwickelt. Was ist passiert? Zu Ausbildungszwecken führe ich ein Begleitgespräch durch und merke, dass der Kunde sich gar nicht entwickeln will. Ich bleibe dran und führe hartnäckig den Prozess. Das ist ein Fehler. Erst später merke ich, dass ich künftig in solchen Gesprächen den Kunden frontal damit konfrontieren will. Dies mit der Grundsatzfrage, ob er sich weiterentwickeln möchte. Ist er daran nicht interessiert, bin ich die falsche Ansprechperson für ihn. Denn: Den Prozess muss der Sportler selber machen. Ich begleite ihn. Heute sehe ich eine grosse Chance darin, Sportler zu fordern. Ich bin überzeugt, dass ein guter Coach ihnen auch auf die Füsse treten muss. Glaubenssätze müssen zwischendurch hinterfragt werden. Es liegt an dir als Mentalcoach, zu erkennen, welcher Sportler inwiefern gefordert werden muss. Wie im Sport, braucht auch im Sport-Mentaltraining nicht jeder Athlet dasselbe Werkzeug, um Höchstleistung zu erbringen. Zwischendurch einen Kunden zu provozieren und ihn aus seiner Komfortzone zu locken, kann eine wunderbare Wirkung mit sich bringen. Dadurch bietest du ihm die Chance, sich weiterzuentwickeln.

Mein Tipp: Sei mutig, einem Kunden auf die Füsse zu stehen und ihn aus seiner Komfortzone zu locken, wenn du spürst, dass dies seine Entwicklung fördert.

Entwickle deine Persönlichkeit

Persönlichkeitsentwicklung ist ein spannender Prozess. Ich vertraue darauf, dass wir durch jedes Begleitgespräch wachsen. Als Mentaltrainer. Als Coach. Als Berater. Als Mensch. Durch diese kontinuierliche Weiterentwicklung stärken wir unser Profil und reifen als Person. Warum ist das wichtig? Weil auch ein Mentaltrainer ständig an sich arbeiten muss. Wie der Sportler reflektiert sich auch ein Mentalcoach immer wieder und hinterfragt Abläufe in Begleitgesprächen. So findet Wachstum statt. Die gewonnenen Erfahrungswerte fliessen in nächste Gespräche ein und so entwickeln wir uns immer weiter. Für mich gilt, dass ein Prozess immer in Gang ist und nie endet. Bist du dir als Mentaltrainer dessen bewusst und hast die Bereitschaft dich selber kritisch zu hinterfragen, dann wirst du dich als Persönlichkeit auf jeden Fall weiterentwickeln. Deine Kunden registrieren das und sehen plötzlich in dir die ideale Begleitperson. Nicht der Berater von nebenan und auch nicht die Mentorin aus dem Nachbarsdorf – nein, du bist der richtige Mentaltrainer für deinen Sportler. Nutze diese Chance.

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Der Autor

Name: Simon Kalbermatten

Beruf: Mentalcoach, Ausbildner, Mentor, Radioprofi, Journalist, Autor

Website: simonkalbermatten.ch

Motto: Du kannst – Ende der Geschichte

Ausbildner in: Mentales Training im Sport

Erfolg beginnt im Kopf – von diesem Grundsatz ist Simon Kalbermatten überzeugt. Wer sich ein realistisches Ziel setzt und die Bereitschaft hat, seine Ressourcen dahingehend optimal einzusetzen, wird Erfolg haben. Seit mehreren Jahren staunt Simon Kalbermatten darüber, was er durch das Training von mentaler Stärke aus den Fussballteams, die er trainiert, herausholt. Dass er als Walliser an der Sport Mental Akademie in Zürich gelandet ist, entspricht keinem Zufall. Menschen faszinieren ihn seit Jahren und der Sport interessiert ihn, seit er in den Kinderschuhen steckt. Demnach will er Sportler auf dem Weg zum Erfolg begleiten und ihnen Optionen aufzeigen, wie sie das Optimum aus sich herausholen können. Sein Motto lautet: «Du kannst – Ende der Geschichte.» Bist du bereit, deine Geschichte zu schreiben?